Ballastwasser-Filter

Für die Ballastwasserbehandlung

Ohne Ballastwasser ist die moderne Frachtschifffahrt nicht denkbar: Jedes Jahr werden zwischen zehn und zwölf Milliarden Tonnen von Schiffen transportiert. Doch das Ballastwasser stellt weltweit ein erhebliches ökologisches Problem dar. 

Ökologische Herausforderung

Wird Ballastwasser im Herkunftshafen zur Stabilisierung eines nicht voll beladenen Containerschiffs aufgenommen und im Zielhafen abgelassen, werden damit auch die im Wasser enthaltenen Organismen in neue Lebensräume verbracht. Bakterien, Algen, Plankton, Viren, kleine Fische, Krebse oder Quallen gelangen so in Ökosysteme, die sich durch die neuen Arten nachhaltig verändern können. Daher ist eine Aufbereitung des Ballastwassers gesetzlich vorgeschrieben.

Gesetzliche Übereinkommen und Zulassungen

Die zwei bedeutendsten Ballastwasser-Bestimmungen für die Seeschifffahrt wurden von der International Maritime Organisation (IMO) und der United States Coast Guard (USCG) implementiert. Während die IMO-Zulassung erst mit Inkrafttreten der Konvention weltweit erforderlich wird, ist die USCG-Zulassung bereits für alle US-Gewässer erforderlich.

Das Optimarin Ballastwasser Aufbereitungssystem, ausgerüstet mit dem BOLLFILTER Automatik Type 6.18.3 ist USCG Zugelassen.

So funktioniert die Filtration

Für das Ballastwasser-Management-System (BWMS) auf großen Schiffen gibt es zahlreiche Lösungen. Zum Schutz dieser mehrstufigen Anlagen zur Ballastwasserbehandlung ist für die meisten Systeme eine automatische Vorfiltration des aufgenommenen Meerwassers erforderlich. Dazu wird ein Feinfilter zwischen einem Grobabscheider und der chemischen oder physikalischen Desinfektionseinheit installiert. Dieser hat die Aufgabe, tierische und pflanzliche Organismen sowie Sedimente aus dem Ballastwasser zu entfernen. 

Anforderungen: Ballastwasserfilter müssen...

  • den geforderten Abscheidegrad einhalten.
  • die geforderte Filterfeinheit mit hohen Durchflussmengen und langen Standzeiten kombinieren.
  • eine Verstopfung des Filtergewebes trotz hoher Belastung des Ballastwassers ausschließen.
  • der Aggressivität des Seewassers standhalten.• leicht zu installieren, nachzurüsten, zu bedienen und zu warten sein.
  • einen geringen Platzbedarf haben.
  • dazu beitragen, die Betriebskosten der Anlage so niedrig wie möglich zu halten.

Der BOLLFILTER Automatik Typ 6.18.3 für die automatische Vorfiltration von Meerwasser stellt eine kostengünstige Spitzentechnik für Neubau und Nachrüstung dar und bietet einen soliden Schutz für Ballastwasserbehandlungssysteme. 

Automatikfilter

BOLLFILTER Automatik Typ 6.18.3

BOLLFILTER Automatik Typ 6.18.3
Anmerkung
Automatische Vorfiltration von Seewasser zum Schutz von Ballastwasseraufbereitungsanlagen
Nennweite
DN 200 bis DN 900
Filterelement
2-seitig offene, zylindrische Filterkerzen; Maschengewebe aus Superduplex (1.4410)
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