Sickerwasser in Deponien

Sickerwasser als Umweltproblem und Kostenfaktor

Wenn Haus- und Industrieabfälle deponiert werden, führen die Zersetzung der Abfälle selbst und das zusätzliche Eindringen von Regenwasser zu stark kontaminiertem Sickerwasser, das je nach Abfallart ein komplexes Gemisch an Schadstoffen enthält.

Je nach Alter und Bewirtschaftung der Deponie können diese Schadstoffe organische Verbindungen wie BTEX, Phenole und verschiedene andere Kohlenwasserstoffe, PFAS, Schwermetalle, hohe Konzentrationen und Belastungen durch Ammonium und andere neutrale Salze sowie hohe Konzentrationen an Krankheitserregern und Mikroorganismen umfassen, was ein erhebliches Umweltproblem darstellt.

Gelangt Sickerwasser unbehandelt in die Umwelt, kann es erhebliche negative Auswirkungen haben. Es besteht die Gefahr der Verunreinigung von Boden und Grundwasser, wodurch Ökosysteme geschädigt und Trinkwasserressourcen gefährdet werden.

Die Entsorgung des Sickerwassers stellt Deponiebetreiber vor besondere Herausforderungen, es fallen mitunter immense Kosten für den Transport und Abgabe bei geeigneten Klärwerken an. Darüber hinaus sind die Deponiebetreiber sowie Klärwerke an lokal unterschiedliche regulatorische Auflagen gebunden und die Klärwerke selbst oftmals technisch und kapazitiv in der Behandlung des Sickerwassers begrenzt, das bis zur Ablehnung der Annahme des Sickerwassers durch die Kläranlagenbetreiber führt.
 

Wie kann BOLLFILTER bei der Behandlung von Sickerwasser helfen?

BOLLFILTER bietet ein umfassendes Aufbereitungsverfahren für Sickerwasser auf Basis moderner und effizienter Membrantechnologie, das auf die Zusammensetzung des Sickerwassers und die örtlichen Einleitungskriterien zugeschnitten ist. Unsere Lösungen werden individuell an die spezifischen Bedingungen vor Ort angepasst und können als Containersystem oder als stationäre Anlage realisiert werden.
Dadurch werden die Anschaffungskosten der Aufbereitungsanlage auf ein Minimum reduziert und die mit Sickerwasser verbundenen enormen Transport- und Entsorgungskosten entfallen.
Die Behandlung von Sickerwasser mit unserem effizienten und ressourcenschonenden Verfahren erzeugt ein hochreines Permeat, das für die landwirtschaftliche oder industrielle Wiederverwendung geeignet ist und die Einleitungskriterien für naturnahe Oberflächengewässer erfüllt.
Je nach den Bedingungen vor Ort werden die auf ein Minimum reduzierten Mengen der anfallenden Konzentrate einfach durch Verdunstungstechnik oder Einleitung in Entsorgungsanlagen entsorgt oder in bereits geschlossene und versiegelte Deponieteile zurückgeführt. 

Maßgeschneiderte Membranlösungen für eine sichere und effiziente Sickerwasserbehandlung

Warum BOLLFILTER-Ultrafiltration?

  • Einhaltung strengster Einleitungskriterien
  • Modernste Membrantechnologie, maßgeschneidert mit zusätzlichen Behandlungsschritten
  • Entfernung von Schwermetallionen
  • Zuverlässige Abscheidung von Kohlenwasserstoffverbindungen
  • Maximale PFAS-Reduktion
  • Effiziente biologische Behandlung
  • Maximale Effizienz der einzelnen Membranstufen
  • Höchste Abscheidungsraten für einzelne Schadstoffe
  • Reduzierte Ausfallzeiten durch verlängerte Produktionszeiten und minimale CIP-Intervalle
  • Kosteneffizienter Betrieb ermöglicht minimale Betriebskosten (OPEX)
  • Maximale Reinwasserproduktion und minimale Konzentratmengen
  • Referenzen zum Proof of Concept
Michael Hormes
Möchten Sie mit uns Kontakt aufnehmen?Möchten Sie mit uns Kontakt aufnehmen?

Michael Hormes
Director Business Unit Fine Filtration Technology

           
 

Ich möchte den Newsletter von BOLL & KIRCH erhalten. Ich willige ein, dass meine E‑Mail‑Adresse zur regelmäßigen Zusendung des Newsletters verarbeitet wird. Hinweise zu meinem Widerrufsrecht, weiteren Daten und Protokollierung finde ich in der Datenschutzerklärung.

Keine Neuigkeiten mehr verpassen

Abbonieren Sie jetzt unseren Newsletter